
Ratgeber Blaseninkontinenz
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Zur Diagnose von Blaseninkontinenz muss man zunächst den richtigen Arzt auswählen. Es kommen Urologen, Gynäkologen, Neurologen oder Ärzte für Geriatrie infrage. Beim Arzt wird ein Gespräch erfolgen, um die genaue Symptomatik zu erfassen. Z. B. ist relevant, ob der Urin in Tropfen oder in einem Schwall austritt und zu welchem Zeitpunkt. Die körperliche Untersuchung erstreckt sich meist auf die äußerlichen Genitalien und den Enddarm. So kann man z. B. Fisteln entdecken. Mit einem Miktionsprotokoll erfasst man die Trink- und Harnmenge in zwei bis drei Tagen. Ferner kann eine Restharnmessung, eine Urinprobe, Ultraschall, eine Spiegelung der Blase und der Harnröhre oder eine Blasendruckmessung erfolgen.
Es gibt verschiedene Hilfsmittel, die bei einer Blaseninkontinenz dem Betroffenen Abhilfe verschaffen können. In der Regel geht es darum, den Harn aufzufangen und geruchsbindend zu speichern. Ein Blasenkatheter, wie er oft in Pflegeheimen zum Einsatz kommt, braucht kompetente Pflege und regelmäßige Wechsel. Körpernahe Hilfsmittel sollten bestimmten Kriterien entsprechen. Vor allem sollten sie zwar so groß wie nötig, aber so klein wie möglich sein. Sie müssen viel Harn aufnehmen können und dabei den Geruch binden. Eine anatomische Form ist vorteilhaft. Manche Männer benutzen ein Kondomurinal, das zu einem Beutel am Bett oder Bein führt. Vorlagen gibt es in verschiedenen Saugstärken und speziell für Männer und Frauen.
Die Therapie von Blaseninkontinenz kann durch eine Operationen erfolgen, wenn keine andere Therapie greift. Medikamente gibt es nur bei bestimmten Formen der Blaseninkontinenz, nämlich bei der überaktiven Blase (Reizblase), die mitunter zusammen mit Blaseninkontinenz auftritt, oder bei der leichten bis mittelstarken Belastungsinkontinenz der Frau. Toilettentraining, z. B. Blasentraining, kann vielen Betroffenen helfen. Die Physiotherapie bietet verschiedene Verfahren an, um Betroffene zu therapieren. Auch das Training der Beckenbodenmuskulatur gehört dazu. Dieses hilft vor allem bei Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz. Die Elektrostimulation und die Magnetstimulation stärken die Muskulatur des Beckenbodens elektrisch bzw. mit Magnetfeldern.